Das Chrombad dient zum Abscheiden von dekorativen Chromschichten mit Schichtdicken von maximal 0,2 μm. Es enthält keine Chromate (Chromsäure), sondern arbeitet auf Basis von 3-wertigen Chromverbindungen. Dadurch erwächst eine erhebliche Verbesserung beim Umwelt- und Arbeitsschutz. Außerdem entfallen die getrennte Abwasserführung und die Chrom(VI)-reduktion bei der Entgiftung.

 

Der auf Slfatbasis arbeitende Elektrolyt ist ebenfalls frei von Ammonium. Das Chrombad    wird ohne PFOS (PFT)-haltige Netzmittel betrieben.

 

Dadurch entfallen entsprechende Beschränkungen bei der dekorativen Verchromung.

 

Die Chromüberzüge sind hell und ähneln im Aussehen den Chromüberzügen aus

 

sechswertigen Chrombädern.

 

Das Bad ist im Hinblick auf die Streu- und Deckfähigkeit mit den konventionellen, auf Chromsäurebasis arbeitenden Chrombädern vergleichbar. Anbrennungen im Bereich von hohen Stromdichten treten nicht auf. Hilfsanoden und Blenden sind selbst bei kompliziert geformten Teilen nur in äußerst seltenen Fällen erforderlich. Bohrungen oder sonstige

 

Durchbrüche in den zu verchromenden Waren müssen (im Gegensatz zu der Verchromung

 

in konventionellen Chrombädern) nicht durch Stopfen verschlossen werden.